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tschüss

Ich verabschiede mich.

Liebe Grüsse,

Anna-Lisa Heerdtweg

PS: Ja, das ist ein Tipp. ;)

Umbaupause

Wie ihr bestimmt bemerkt habt, läuft seit einiger Zeit nicht mehr wirklich was hier auf dem Blog. Das liegt einerseits daran, dass mich die Schule zur Zeit ziemlich in Anspruch nimmt, andererseits liegt es aber auch daran, dass mir freikulitereativ – in dieser Form, in der es besteht – einfach irgendwie keinen Spass mehr macht. Betonung auf mehr, denn für lange Zeit hat mir das so viel Spass gemacht. Aber irgendwie habe ich mich selbst verändert und nun entspricht mir das hier nicht mehr ganz.

Ich werde wohl nicht ganz verschwinden, aber für einige Zeit – um die Dinge zu überdenken. Wie lange das dauern wird? Vielleicht 2 Monate. Vielleicht ein Jahr. Mir ist natürlich klar, dass ich in einem Jahr sozusagen bei Null beginnen müsste, aber das ist es mir wert.

exsila.ch

Ich wollte euch heute das Tauschportal exsila.ch vorstellen, dort bin ich nämlich seit Kurzem ebenfalls angemeldet und finde es – bis jetzt jedenfalls – ganz toll. Auf exsila können Filme, CDs, Hörbücher, Bücher, Sammelkarten usw. getauscht werden. (Jedoch nur in der Schweiz, glaube ich…)

Momentan wird da die neuste Marketing-Aktion eines gewissen schweizer Detailhändlers hoch gehandelt, das ist wirklich unglaublich, welche Eigendynamik diese Sammel-Aktionen hervorrufen. Das Tauschen funktioniert über Punkte: Für jeden Artikel, den man verschickt, erhält man eine selbst gewählte Anzahl an Punkten (minus einer Tauschgebühr…) und kann sich dann für diese Punkte was bei einem anderen Anbieter bestellen, das man besser brauchen kann. Falls ihr euch dort auch anmelden möchtet – mich findet ihr unter http://www.exsila.ch/Adnava.

Das Bild des Monats Februar

Das Bild des Monats Februar ist kein künstlerisch wirklich anspruchvolles oder in sonstiger Weise besonders kreatives Foto. Ich mag aber die Farben und die Erinnerungen, die damit verknpüft sind. Entstanden ist das Foto nämlich im Zug auf der Heimreise von der Hundemesse. Vielleicht weiss der eine oder andere, dass ich in einem Hundeverein (http://www.jugend-sport-hund.ch) bin. Nun, ich habe einfach mal ein paar andere aus dem Verein dazu animieren können, mit mir auf die Hundemesse zu gehen. Und es war ein wirklich sehr vergnüglicher Tag.

Auf dünnem Eis

Ich formte den Schal zu einer Art Schlinge, welche ich mit um den Hals legte und zuzog. Dann hob ich meinen Mantel hoch, schlüpfte in die Ärmel, um daraufhin Knopf für Knopf in die Finger zu nehmen, zur anderen Mantelseite zu führen, in das Knopfloch zu drücken und umzudrehen. Draussen war es bitterkalt, eigentlich kein Wetter, bei dem man das Haus freiwillig verliess. Aber ich hatte einen Entschluss gefasst. Nicht wie sonst zu mitternächtlicher Stunde, dann, wenn der Zeitpunkt zur tatsächlichen Ausführung des Plans freilich ungeeignet ist. Bisher konnte ich mich so noch immer vor der Tat drücken, jetzt aber stand ich, gänzlich in warme Winterkleidung eingepackt, im Flur meiner Wohnung und starrte die Haustüre an. Ich warf einen letzten Blick in den Spiegel daneben und öffnete entschlossen die Tür.

Beim Abschliessen zitterten meine Hände und meine Atemluft verflüchtigte sich in kleinen, weissen Wolken. Ich drehte mich von der Türe weg und verliess das Grundstück. Ich folgte dem Gehsteig, zuerst alles gerade aus, dann nach rechts. Ich wurde langsamer, weil es steil war. Ich begann, stärker zu atmen, immer mehr Atemwolken entstanden, die kalte Luft verdichtete sich schmerzhaft in meinen Lungen. Meine Augen fingen zu tränen an. Daran hatten sie sich mittlerweile so sehr gewöhnt, dass sie scheinbar nicht mehr anders konnten. Zu viele Tränen waren vergossen worden in den letzten Wochen.

****

„Wir müssen einfach etwas unternehmen!“

„Ja! Am liebsten würde ich einfach mal vorbei gehen und –“

„Nein…aber…also! Wir brauchen einen Plan.“

„Aber wir reden die ganze Zeit nur! Was es jetzt braucht, sind Taten!“

„Ich für meinen Teil habe halt einfach Angst, etwas Falsches zu tun.“

„Ich bin mit nicht so sicher, ob es noch darum geht, das Richtige zu tun oder ob es darum geht, überhaupt einfach irgendetwas zu tun. Die Zeit rennt uns davon.“

****

Sicher war ich mir noch immer nicht. Mir war bewusst, dass ich mich auf dünnem Eis bewegte, aber die ständige Unsicherheit, das immer wiederkehrende Hinterfragen hielt ich einfach nicht mehr aus. Ich würde vor lauter Untätigkeit noch verrückt werden. Schon lange war mir klar, dass solche Dinge nicht anderen passierten, sondern dass ich längst selbst Teil einer Tragödie geworden war. Es war meine Freundin, die krank war, meine Freundin, die voller Zwang durch ihr Leben schlich, sich unsichtbar machend für die anderen, um so Schritt für Schritt aus dem Leben zu entfliehen. Es war kein Film, es war Wirklichkeit. Diese Erkenntnis traf mich einmal mehr mit der unverkennbaren Wucht, die nur die Wahrheit auf einen ausüben kann. Ich musste handeln. Es gab keine andere Möglichkeit mehr. Vielleicht konnte ich mir das Gegenteil auch schlicht nicht eingestehen, aber wie so vieles war dies bloss ein weiterer ungeklärter Punkt auf einer langen Liste ungeklärter Punkte. Was spielte es für eine Rolle, ob es richtig oder falsch war? Vielleicht war mein Entschluss auch einfach nur egoistisch. Weil ich zu schwach war, anders – möglicherweise vernünftiger – mit der Situation umzugehen.

****

„Wichtig ist einfach, dass ihr wisst, dass ihr momentan eigentlich nichts tun könnt und auch nicht müsst…und dass ihr euch auf gar keinen Fall die Schuld daran gebt. Sie wird betreut. Dort kann ihr geholfen werden. Ihr müsst einfach akzeptieren, dass ihr nichts tun könnt.“

„Ich weiss einfach nicht, was ich tun darf und was nicht. Was fügt Schaden zu, was macht mehr kaputt als es heilt? Ich will, dass es ihr besser geht. Ich gehe selbst daran zu Grunde, dass ich einfach nicht weiss, was zu tun ist. Es muss doch einfach etwas geschehen! Manchmal kann ich abends nichts anderes tun, als daran herumzudenken. Und dann bin ich immer so…so…unausgeglichen. Ich weine viel. Manchmal bin ich auch wütend. Aber sie ist mir wirklich wichtig. Dieses Nichtstun macht mich kaputt. Ich, ich bin völlig überfodert.“

„Hast du ihr das gesagt?“

****

Ich hatte es versucht. Briefe geschrieben, die immer noch bei mir lagen, mir Gedanken gemacht. Warum nur war es so unendlich schwierig diese Gedanken, diese Gefühle, diese Angst zu ihr zu tragen?

Unterdessen war ich vor ihrem Haus angekommen. Ich betrachtete die Sträucher, die den von Steinplatten hervorgehobenen Gehweg säumten. Sie sahen trostlos aus, wie sie da standen mit ihren blätterlosen Ästen. Irgendwo kämpften zwei Katzen, ihre Schreie drangen bis zu mir. Ich betrat den Pfad, denn so erschien mir der Weg, wie ein Pfad im Dschungel, die Büsche, die ihre spitzen, nackten Arme gegen mich richteten, die unebenen Steinplatten. Ich gab mir einen Ruck und ging unter dem Torbogen hindurch und auf die Haustür zu. Ich betrachtete das Namensschild unter der Klingel.

****

„Ich kann einfach nicht mehr. Ich will nicht mehr. Bitte, bitte.“

„Nicht weinen, bitte nicht!“

„Ich halte es einfach nicht mehr aus. Alles mache ich falsch, überall. Ich bin zu dumm, um ihr zu helfen, zu dumm, mein eigenes Leben im Griff zu haben. Warum kann ich die Menschen um mich herum nicht alle glücklich machen?“

****

Ich hob die Hand, um zu klingeln. Meine Finger näherten sich unaufhaltsam der Klingel. Und dann – drückte ich sie runter.

****

„Ich kann einfach nicht mit ansehen, wie sie sich selbst zerstört. Das ist wie Selbstmord. Einfach nur sehr langsam und schleppend. Aber was ist es denn anderes als Selbstmord? Und das Schlimmste ist, dass ich das in keinster Weise mit gewissen eigenen moralischen Vorstellungen vereinbaren kann. Ich bin hin und her gerissen. Weder das eine, noch das andere: Ich habe den unsicheren Mittelweg gewählt. Ich bin drauf und dran, mich selbst zu verlieren. Es ist wie Schlittschuhlaufen auf einem See. Du weisst nie so recht, wann es vielleicht plötzlich ein Loch in der Eisdecke hat. Und dann fährst du darauf zu und fällst einfach hinein. Und tauchst möglicherweise nie mehr auf. Und wenn doch – der Sturz wird für immer Spuren hinterlassen.“

****

Ich rieb mir die kalten Finger und fragte mich, was meine Rolle in diesem Trauerspiel war. War ich das Opfer oder der Täter? Der alte, weise Greis oder das naive Kind? Und vor allem: Was war das Richtige? Tat ich es gerade?

Dann hörte ich die Schritte im Treppenhaus.

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Über Kommentare und konstruktive Kritik würde ich mich wirklich sehr freuen.
Nur so kann ich mich verbessern.

Der Zoll scheint eine gefährliche Sache zu sein

Vielleicht mag sich der eine oder andere noch an den Gewinnspiel-Post zu Carolins Gewinnspiel auf ihrem Blog lebenswelten erinnern? Jedenfalls habe ich doch tatsächlich dabei gewonnen und mich erstmal riesig gefreut. An dieser Stelle noch einmal ein gaaanz grosses Dankeschön an die liebe Carolin, die mich dann auch gleich noch gefragt hat, ob sie was dazulegen könnte, da das Paket durch die Kerze etwas grösser werden würde. Da ich in der Schweiz keinen Zugang zu p2 oder Alverde habe, hat sie mir angeboten was von einer dieser Marken beizulegen. Wirklich total nett.

Nun, das Paket ist unterdessen angekommen. Was äusserlich gleich mal auffiel: Ein quer durch das ganze Paket verlaufender Schnitt, der mit Zoll-Klebeband zugeklebt worden war. Das hat mich dann doch etwas schockiert. Carry, sie haben dein Paket aufgemacht!

Und scheinbar nicht nur das, denn von den beiden Ohrringen, die bei mir hätten ankommen sollen, ist leider nur einer angekommen (der wird diesen Schusseln am Zoll wohl rausgefallen sein…) und der Lidschatten von p2 sah auch schon etwas maltretiert aus (das liess sich aber ganz gut retten :D Einer der Lidschatten ist rausgebrochen, ich habe ihn jetzt “umgetopft”). Die Kerze hat die Tortur jedoch unbeschadet überlebt. Erstaunlicherweise bin ich gar nicht so betrübt, wie man normalerweise nach einem solchen Verlust sein müsste, schockierend finde ich eher die Tatsache, dass so unachtsam mit liebevoll versendeten Paketen umgegangen wird. Aber weisst du was, Carry? Ich freue mich trotzdem riesig über den Gewinn und auch über deinen lieben Brief.

Damit ihr euch ein besseres Bild von den Lidschatten machen könnt, habe ich sie euch noch kurz geswatched. Ich mag die orangene Farbe total gerne. Wenn man sie nur dünn aufträgt, hat sie etwas peachiges, apricots – so in die Richtung. Und die zweite Farbe von links ist ziemlich gut pigmentiert. Was alle Lidschatten gemeinsam haben, ist, dass sie ziemlich weich sind (was wahrscheinlich auch der Grund fürs Rausbrechen ist…) Die wahren Farben entsprechen etwa dem Mittel der beiden Fotos. ;)

SuB Februar

Vorab-Statistik:
Diesen Monat bereits weggelesen: 1 (durchgestrichen)
Diesen Monat dazu gekommen: 0 (unterstrichen)
SuB-Stand Anfang Monat:  51 Bücher
SuB-Stand im Moment:  50 Bücher auf dem SuB
Zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2011

Deutsche Bücher:

  1. Gerhart Hauptmann – Wanda
  2. Hermann Hesse – Narziss und Goldmund
  3. Hans Günther – Wunder in uns
  4. Ralf Isau – Der Kreis der Dämmerung  Teil 1: Das Jahrhundertkind – gelesen bis zum 5. Februar
  5. Zürcher Bibel
  6. Anne E. Crompton – Merlins Tochter
  7. Marion Zimmer Bradley – Die Wälder von Albion
  8. David Langford – Was ist ein Troll-Striptease? Terry Pratchetts neues Scheibenwelt-Quizbuch
  9. Laurence Norfolk – Lemprières Wörterbuch
  10. Victoria Finlay – Das Geheimnis der Farben – Eine Kulturgeschichte
  11. Herbert Achternbusch – Ich bin ein Schaf
  12. Bernhard Hennen – Der Ketzerfürst
  13. Thomas R. P. Mielke – Karl der Grosse
  14. Pinocchios Abenteuer
  15. Christa Wolf / Gerhard Wolf – Till Eulenspiegel
  16. G. E. Lessing – Minna von Barnhelm
  17. Patricia Cornwell – Brandherd
  18. Johann Wolfgang Goethe – Faust II
  19. Vergil – Aeneis (Deutsche Übersetzung)
  20. Gerhard Meier – Einige Häuser nebenan
  21. Patrick Süskind – Die Taube

Englische Bücher

  1. Terry Pratchett – Diggers
  2. Lernthriller Englisch – Ein fast perfekter Coup
  3. Charles Dickens – David Copperfield
  4. William Shakespeare – The Tempest / Der Sturm – Englisch / Deutsch
  5. William Shakespeare – King Lear / König Lear – Englisch / Deutsch
  6. J. K. Rowling – Harry Potter and the Half-Blood Prince
  7. J. R. R. Tolkien – The Lord of the Rings (Sammelband aller Bände)
  8. Lewis Carroll – Through the looking glass
  9. Audrey Niffenegger – The Time Traveler’s Wife
  10. Elizabeth Kostova – The Historian
  11. Terry Pratchett – The Wee Free Men
  12. Pearl S. Buck – The good earth
  13. J. M. Coetzee – Summertime

Französische Bücher

     

  1. Agota Kristof – Hier

Sachbücher / Bildbände / Anthologien etc.

  1. Heinrich Kramer (Institoris) – Der Hexenhammer – Malleus Maleficarum
  2. Time Life – Ägypten: Das Land der Pharaonen
  3. Barbara J. Andrews – Chihuahua
  4. Ivo Muri – Die Uhr
  5. Edition Toubi’s – Griechische Mythologie
  6. dtv – Lebendiges Mittelalter – Ein Lesebuch
  7. Otto Henne am Rhyn – Geschichte des Mittelalters
  8. W.G. Soldan, H. Heppe – Geschichte der Hexenprozesse (2)
  9. Jörg Zink – An den Wassern zu Babel
  10. Mythen der Menschheit – Im Banne Baals – Mesopotamien
  11. Mike Corbishley – Das Buch vom eruopäischen Mittelalter
  12. Reclam – Dada Berlin
  13. Alberto Manguel – Eine Geschichte des Lesens
  14. Celina del Amo – Spiel- und Spassschule für Hunde
  15. The Higher Taste (Vegetarisches Kochbuch), englisch
  16. B. Mattheus und A. Matthes (Hrsg.) – Ich gestatte mir die Revolte - Danke an den Matthes und Seitz Verla
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